Über dem Nebel

Bei uns hat es dichtester Nebel. Einen Blick auf die Niesen-Webcam zeigt, das über dem Thunersee das schönste Spätherbst-Wetter herrscht. Also fahren wir über den Nebel nach Heiligenschwendi. Bei schönstem Wetter und angenehmen Pullover-Temperaturen laufen wir auf die Blueme. Hier oben hat man über dem Nebel einen wunderschönen Weitblick.

Einige Bilder von über dem Nebel gibt es in Album Heiligenschwendi - Blueme

GPS Logger Columbus V-990 - Tipps

Seit mehreren Jahren nutzen wir den GPS Logger Columbus V-990 zur Aufzeichung unserer Reisen und Ausflüge. So können wir nachträglich die Fotos mit den GPS-Track verbinden und die Position der Aufname wird in die Exif-Daten jedes Bilder gespeichert. Für diesen Prozess nutzen wir Lightroom.

Der Columbus V-990 zeichnet die Daten als CSV auf einer microSD-Karte ab. Dies ist praktisch, da man so die Daten auch getrennt vom Gerät verarbeiten kann. Das CSV kann man aber weder für Lightroom benutzen noch sonst auf einer der gänigen Karten anzeigen. Man muss die Daten umformatieren. Dazu gibt es zwar ein Progamm des Herstellers, welches aber nicht zu empfehlen ist (falls es überhaupt auf dem eigenen Computer funktioniert). Hier deshalb Tipps, wie man einfach seinen Daten verarbeiten kann.

GPSBabel

Um die CSV-Daten in das für Lightroom benötigte GPX-Format umzuwandeln, nutzen wir das Programm GPSBabel, welches unzählige GPS-Dateien umwandeln kann. Als Eingabe-Format wählen wir "Columbus/Visiontac V900 files (.csv)". Als Ausgabeformat wird "GPX XML" angeben. Und mit einem Klick sind die Daten schon umgewandelt. Hier können die Daten zum Beispiel auch nach Datum und Zeit gefilter werden. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn ein Track mehr als 50'000 Punkte hat, da Lightroom nur bis zu 50'000 Punkte pro Track verarbeiten kann.

Eine weitere nützliche Funtion ist das Vereinfachen von Tracks. Hat man eine Tagestour gemacht mit 24'000 Punkten und möchte diese nun im Internet mit geojson.io oder Google Maps anzeigen, macht es oft nicht Sinn, alle 24'000 Punkte zu nutzen, da es nur die Darstellung verlangsamt. Mit GPSBabel kann man nun den Track vereinfachen und zum Beispiel auf 400 Punkte vereinfachen. Dabei werden nun nur noch die wichtigsten Richtungsänderungen markiert, welche aber immer noch den Routenverlauf einigermassen genau darstellen.

Fehlerhafte CSV-Dateien

Wir kennen mehrere Columbus V-990-Benutzer, welche leider immer mal wieder fehlerhafte Dateien haben, welche nicht verarbeitet werden können. Diese Dateien sind aber nicht fehlerhaft aufgezeichnet durch den Columbus V-990. Der Fehler produziert der mit dem Columbus V-990 mitgelieferte USB microSD Kartenleser. Dieser zerstört die Daten beim importieren. Solltest du auch fehlerhafte Dateien haben, welche unteranderem das GPSBabel nicht lesen kann, dann importiere die Daten mit einem anderen microSD Kartenleser oder nutzen einen microSD zu SD-Adapter, wenn du einen SD-Slot im Computer hast. Dann werden die Daten korrekt importiert und können weiterverarbeitet werden. Also: mitgelieferter USB microSD Kartenleser nicht benutzen! 

Eine Woche London im Frühling

Im Frühling 2016 waren wir eine Woche in London unterwegs. Wir sind viel Underground und Bus gefahren. An spannenden Orten wie dem Camden Lock waren wir mehr als einmal, da dort einfach immer etwas läuft und es viele Sachen zu sehen (und essen) gibt. Auch der Besuch im British Museum ist immer wieder ein Erlebnis.

Zu den Bildern

Eindrückliche Polarlichter über Shetland

Letzte Woche gab es eine intensive Sonnenaktivität, welche sich durch eindrückliche Polarlichter in den nördlichen Breitengraden zeigt. Während in den klassischen Hotspots die Sicht auf den Nachthimmel mehrheitlich bedeckt war könnte man per Webcam in Shetland ein mehrstündiges Aurora Borealis bestaunen, welches hier zwei Mal über 4 Stunden in Echtzeit nachgeschaut werden kann.

Wer keine 4h Stunden zur Verfügung hat, kann im folgenden Video die 4 Stunden als Zeitraffer erleben.

Plokkfiskur

Plokkfiskur ist ein altes, einfaches isländisches Fischgericht. Da es früher mehrmals pro Woche Kartoffel und Fisch gab, hatte man meistens auch Resten von Beidem. Daraus hat man dann Plokkfiskur gemacht.
Wenn wir es heute frisch zubereiten, müssen wir die Kartoffeln und den Fisch zuvor kochen, aber wenn es früher Resten waren, waren diese ja meistens schon gekocht und so schnell zubereitet. Mittlerweile ist Plokkfiskur eine isländische Spezialität, welche an vielen Orten in Island als einfach Mahlzeit den Touristen angeboten wird. Plokkfiskur wird oft zusammen mit Roggenbrot und Butter serviert und ist sehr nahrhaft. Wir haben euch hier unsere eigene Variante von Plokkfiskur als Rezept.

Plokkfiskur - Das Rezept

Zubereitungszeit: zirka 25 Minuten
Mit Roggenbrot serviert: bis zu 4 Personen
Nur Plokkfiskur: 2-3 Personen 

500 g Fisch (Schellfisch oder Kabeljau)
500 g Kartoffeln
50 g Butter oder Öl
3 EL Mehl
400 ml Milch
1/2 TL Salz
ein wenig Salz und Pfeffer
1 EL Senf
ein wenig gemahlene Muskatnuss
1 Roggenbrot
Butter als Brotaufstrich 

  • Kartoffeln in Wasser kochen oder in kleinere Stücke schneiden und steamen
  • Wasser kochen und Salz dazugeben
  • Fisch in das kochende Wasser geben und ca. 20 Minuten kochen
  • Butter in eine Pfanne geben und schmelzen, dann Mehl unterrühren
  • Senf dazugeben
  • Sofort mit Milch ablöschen
  • Fisch dazugeben und kräftig mit einem Holzlöffel o.ä. umrühren, bis eine breiige Masse entsteht
  • Kartoffeln dazugeben und kräftig unterrühren
  • abschmecken Salz und Pfeffer
  • Wenn man mag, ein wenig gemahlenes Muskatnuss

Auf Teller servieren und dazu Roggenbrot mit Butter.