60° North - eine Insel zwischen Nordsee und Nordatlantik

Shetland gehört zum Vereinigten Königreich. Genauer zu Schottland. Dies war aber nicht immer so. Im 14. Jahrhundert gehörte Shetland noch zu Norwegen, welches zu dieser Zeit vom dänischen Königshof regiert wurde. Als dann aber ein schottischer König eine dänische Prinzessin heiratete, wurden die Shetland-Inseln als Mitgift des dänischen Königs dem schottischen Königreich geschenkt.

Mit dieser kleinen historischen Episode wird auch die Frage „Wo die Shetland-Inseln liegen“ beantwortet. Sie liegen zwischen Schottland und Norwegen, etwa auf der Höhe von Bergen. Wettermässig ist Shetland eine typische Nordatlantik-Insel. Fast immer Wind. Da der Golfstrom aber auch hier wirkt, ist es gar nicht so kalt. Ende November sind die Temperaturen tagsüber so zwischen 3 - 10°C.

Ende November 2016 waren wir rund 1 Woche auf dieser wunderschönen Insel. Die Sonne geht spät auf und geht auch wieder früh unter. Aber in der Zeit, wo es hell ist, gibt es wunderschöne Stimmungen am Himmel mit Sonne, Wolken, Regen, Wind. Und in der Nacht kann man mit Glück die Polarlichter sehen.

Alle Bilder dieser Reise sind unter Shetland 2016 zu finden.

Über dem Nebel

Bei uns hat es dichtester Nebel. Einen Blick auf die Niesen-Webcam zeigt, das über dem Thunersee das schönste Spätherbst-Wetter herrscht. Also fahren wir über den Nebel nach Heiligenschwendi. Bei schönstem Wetter und angenehmen Pullover-Temperaturen laufen wir auf die Blueme. Hier oben hat man über dem Nebel einen wunderschönen Weitblick.

Einige Bilder von über dem Nebel gibt es in Album Heiligenschwendi - Blueme

GPS Logger Columbus V-990 - Tipps

Seit mehreren Jahren nutzen wir den GPS Logger Columbus V-990 zur Aufzeichung unserer Reisen und Ausflüge. So können wir nachträglich die Fotos mit den GPS-Track verbinden und die Position der Aufname wird in die Exif-Daten jedes Bilder gespeichert. Für diesen Prozess nutzen wir Lightroom.

Der Columbus V-990 zeichnet die Daten als CSV auf einer microSD-Karte ab. Dies ist praktisch, da man so die Daten auch getrennt vom Gerät verarbeiten kann. Das CSV kann man aber weder für Lightroom benutzen noch sonst auf einer der gänigen Karten anzeigen. Man muss die Daten umformatieren. Dazu gibt es zwar ein Progamm des Herstellers, welches aber nicht zu empfehlen ist (falls es überhaupt auf dem eigenen Computer funktioniert). Hier deshalb Tipps, wie man einfach seinen Daten verarbeiten kann.

GPSBabel

Um die CSV-Daten in das für Lightroom benötigte GPX-Format umzuwandeln, nutzen wir das Programm GPSBabel, welches unzählige GPS-Dateien umwandeln kann. Als Eingabe-Format wählen wir "Columbus/Visiontac V900 files (.csv)". Als Ausgabeformat wird "GPX XML" angeben. Und mit einem Klick sind die Daten schon umgewandelt. Hier können die Daten zum Beispiel auch nach Datum und Zeit gefilter werden. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn ein Track mehr als 50'000 Punkte hat, da Lightroom nur bis zu 50'000 Punkte pro Track verarbeiten kann.

Eine weitere nützliche Funtion ist das Vereinfachen von Tracks. Hat man eine Tagestour gemacht mit 24'000 Punkten und möchte diese nun im Internet mit geojson.io oder Google Maps anzeigen, macht es oft nicht Sinn, alle 24'000 Punkte zu nutzen, da es nur die Darstellung verlangsamt. Mit GPSBabel kann man nun den Track vereinfachen und zum Beispiel auf 400 Punkte vereinfachen. Dabei werden nun nur noch die wichtigsten Richtungsänderungen markiert, welche aber immer noch den Routenverlauf einigermassen genau darstellen.

Fehlerhafte CSV-Dateien

Wir kennen mehrere Columbus V-990-Benutzer, welche leider immer mal wieder fehlerhafte Dateien haben, welche nicht verarbeitet werden können. Diese Dateien sind aber nicht fehlerhaft aufgezeichnet durch den Columbus V-990. Der Fehler produziert der mit dem Columbus V-990 mitgelieferte USB microSD Kartenleser. Dieser zerstört die Daten beim importieren. Solltest du auch fehlerhafte Dateien haben, welche unteranderem das GPSBabel nicht lesen kann, dann importiere die Daten mit einem anderen microSD Kartenleser oder nutzen einen microSD zu SD-Adapter, wenn du einen SD-Slot im Computer hast. Dann werden die Daten korrekt importiert und können weiterverarbeitet werden. Also: mitgelieferter USB microSD Kartenleser nicht benutzen!