Update zu Bárðarbunga, Holuhraun, Island [11. Oktober 2014]

Viel verändert hat sich seit dem letzten Beitrag nicht. Sowohl am Bárðarbunga wie im Holuhraun läuft alles eigentlich so wie bisher.

Holuhraun

Das Lavafeld im Holuhraun bedeckt eine Fläche von über 56 km2 und wächst jeden Tag weiter. Das Volumen der Lava wir mit zirka 0,8 km3 angegeben. Die grossen Mengen Schwefeldioxid welche ausgestossen werden verursachen überall auf der Insel immer wieder eine sehr höhe Konzentration des Schwefeldioxid in der Luft. Andererseits gab es in der Region von Reykjavik durch das Schwefeldioxid in der Atmosphäre eindrückliche Sonnenuntergänge. Auch aus dem All kann man den blauen Schleier der Schwefeldioxidwolke gut sehen.

Die schon erwähnte Fotografin Kerstin Langenberger hat noch weitere wunderschöne Bilder von ihrer Reise zum Holuhraun in ihrem Blog veröffentlicht.

Die neusten Aufnahmen vom gestern Freitag, 10. Oktober, zeigen im Holuhraun einen relativ grossen Lavasee im grössten Krater und man sieht wunderschön die Lavaflüsse.

Bárðarbunga

Die Caldera des Bárðarbunga senkt sich weiter um etwa 0,5 Meter pro Tag wie man auf dieser Karte gut sehen kann. Darauf kann man auch gut erkennen (die roten Linien), das es immer wieder Erdbeben von der Stärke 5.0 oder mehr gibt.

Update 13. Oktober

Der Geologe Thor Thordarson macht den Vorschlag, das neue Lava im Holuhraun zu "Nornahraun" umzubenennen.